Brücke bleibt bis Juli Staufalle

Bereits seit Anfang 2024 gibt es nicht nur auf der Perle­ber­ger Straße, sondern auch an der nörd­li­chen Perle­ber­ger Brücke Bauar­bei­ten der Wasser­be­triebe, die den Stra­ßen­ver­kehr extrem beein­träch­ti­gen. Vor der Kreu­zung zur Heide­straße bzw. Fried­rich-Krause-Ufer steht nur eine einzige Fahr­spur für beide Fahrt­rich­tun­gen zur Verfü­gung. Von der Perle­ber­ger Straße aus kommend gibt es dadurch jeden Tag Stau, der bis in die Lehr­ter und die Ellen-Epstein-Straße reicht. Die extra einge­rich­tete Busspur wird stän­dig auch von nicht berech­tig­ten Fahr­zeu­gen genutzt, die damit den Stau umfah­ren wollen. Sie blockie­ren am Ende der Brücke, wo die beiden Spuren zusam­men­ge­führt werden, die kompli­ka­ti­ons­freie Weiter­fahrt. Dort ist nämlich eine Busam­pel einge­rich­tet, sodass immer nur eine der beiden Spuren freie Fahrt hat. Doch die Busse der BVG haben keine Chance durch­zu­fah­ren, weil ihre Spur meist blockiert ist.

Eine Nach­frage bei der Poli­zei, wieso nicht gegen die verbo­tene Nutzung der Busspur vorge­gan­gen wird, ergab bisher leider keine befrie­di­gende Antwort. Sie lautete, dass der Poli­zei das Problem bekannt ist, sie aber nicht stän­dig vor Ort sein kann. Eine Über­wa­chung der Spur, um die Falsch­fah­rer abzu­hal­ten, wäre sicher sinn­vol­ler, ist aber wohl nicht zu reali­sie­ren.

Noch im Dezem­ber 2025 hieß es, dass die Baustelle Mitte Februar 2026 verschwin­det. Dann wurde aufgrund der Frost­pe­ri­ode der April genannt. Eine erneute Nach­frage bei der Verkehrs­ver­wal­tung ergab heute, dass aktu­ell der 10. Juli als Eröff­nungs­ter­min ange­peilt wird. Ein Grund für die erneute Verzö­ge­rung wurde nicht genannt.

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