Bereits seit Anfang 2024 gibt es nicht nur auf der Perleberger Straße, sondern auch an der nördlichen Perleberger Brücke Bauarbeiten der Wasserbetriebe, die den Straßenverkehr extrem beeinträchtigen. Vor der Kreuzung zur Heidestraße bzw. Friedrich-Krause-Ufer steht nur eine einzige Fahrspur für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung. Von der Perleberger Straße aus kommend gibt es dadurch jeden Tag Stau, der bis in die Lehrter und die Ellen-Epstein-Straße reicht. Die extra eingerichtete Busspur wird ständig auch von nicht berechtigten Fahrzeugen genutzt, die damit den Stau umfahren wollen. Sie blockieren am Ende der Brücke, wo die beiden Spuren zusammengeführt werden, die komplikationsfreie Weiterfahrt. Dort ist nämlich eine Busampel eingerichtet, sodass immer nur eine der beiden Spuren freie Fahrt hat. Doch die Busse der BVG haben keine Chance durchzufahren, weil ihre Spur meist blockiert ist.
Eine Nachfrage bei der Polizei, wieso nicht gegen die verbotene Nutzung der Busspur vorgegangen wird, ergab bisher leider keine befriedigende Antwort. Sie lautete, dass der Polizei das Problem bekannt ist, sie aber nicht ständig vor Ort sein kann. Eine Überwachung der Spur, um die Falschfahrer abzuhalten, wäre sicher sinnvoller, ist aber wohl nicht zu realisieren.
Noch im Dezember 2025 hieß es, dass die Baustelle Mitte Februar 2026 verschwindet. Dann wurde aufgrund der Frostperiode der April genannt. Eine erneute Nachfrage bei der Verkehrsverwaltung ergab heute, dass aktuell der 10. Juli als Eröffnungstermin angepeilt wird. Ein Grund für die erneute Verzögerung wurde nicht genannt.

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