Ari am neuen Standort

Das Mahnmal „Ari“ erinnert an die sexualisierte Gewalt im Zweiten Weltkrieg, die gegen asiatische Frauen ausgeübt wurde. Rund 200.000 Mädchen und Frauen waren als „Trostfrauen“ von der japanischen Armee zur Prostitution gezwungen worden. Dagegen hatte der Korea-Verband mit der Statue seit 2020 an der Kreuzung Bremer / Birkenstraße erinnert. Die Regierung von Japan verlangte vom Bezirk die Entfernung des Mahnmals. Dem ist die grüne Bezirksverwaltung am 17. Oktober vergangenen Jahres nachgekommen.
Viele sehen es so, dass sich das Bezirksamt damit zum Erfüllungsgehilfen der Regierung Japans gemacht hat.

Lange wurde darüber gestritten, wo das Mahnmal wieder aufgebaut werden kann. Wenigstens für ein Jahr ist nun ein Standort gefunden worden, an dem Ari ab dem 22. Januar öffentlich gezeigt wird: Auf dem Gelände des nahen ZK/U in der Siemensstraße.

Das ZK/U schreibt dazu auf seiner Website:
„Anders als an ihrem früheren Standort wird die Statue am ZK/U nicht als dauerhafter Erinnerungsort oder festgeschriebenes Denkmal installiert. Vielmehr wird sie als Ort der Begegnung, des Zuhörens und des Diskurses verstanden – eingebettet in einen institutionellen Kontext, der auf Offenheit, Vielstimmigkeit und internationale Perspektiven ausgerichtet ist.
Das ZK/U versteht sich dabei ausdrücklich nicht als politischer Akteur oder inhaltlicher Sprecher der Statue, sondern als Gastgeber eines offenen Rahmens.“

Zufallstreffer

Weblog

Antisemitismus

Von antisemitischen Ausfällen, sogar aus der Bundestagsverwaltung, habe ich ja schon vor zwei Jahren geschrieben. Was aber angesichts des neuerlichen Kriegs in Gaza publiziert wird, ist nicht weniger schlimm. Dabei geht es gar nicht darum, […]

Menschen in Berlin

Der Doppelagent

Er ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, dabei hat er wie wenige Menschen zu Mauerzeiten zum Austausch zwischen der Bundesrepublik und der DDR beigetragen: Peter Schimmelpfennig aus Wilmersdorf war Musikmanager und Produzent. Er war es, […]

Weblog

Linkes Drama

Es ist wirklich nicht zu verstehen, was sich da in der Linkspartei tut. Sie zerfleischt sich bis in die höchsten Ebenen selbst. Mitglieder der Bundestagsfraktion, Funktionäre und Angestellte bezeichnen sich gegenseitig als „Arschloch“, Führungsmitglied Diether […]

Schreibe den ersten Kommentar

Hier kannst Du kommentieren

Deine Mailadresse ist nicht offen sichtbar.


*