Kriegsende in Tiergarten

Die Geschichte des Kriegs­grä­ber­fried­hofs Wils­na­cker Straße

Verbor­gen hinter einer hohen Ziegel­mauer liegt in der Wils­na­cker Straße, zwischen Alt-Moabit und der Turm­straße, ein Kriegs­grä­ber­fried­hof. Umrahmt von Bäumen und Büschen ruhen hier unter immer­grü­nen Boden­de­cken in Massen­grä­bern über 330 Menschen, die in den letz­ten Tagen des 2. Welt­kriegs und den ersten danach aus den unter­schied­lichs­ten Grün­den ihr Leben verlo­ren hatten. Sie haben hier, in einer schein­ba­ren Idylle, abseits vom Lärm der Stadt nach dem Bundes(kriegs)gräbergesetz dauern­des Ruhe­recht. Dieses Buch skiz­ziert die Verhält­nisse zu Kriegs­ende 1945 in Moabit/Tiergarten und die Ereig­nisse, die viel­fach Leben auslösch­ten. Die Autoren rekon­stru­ier­ten eine Reihe von Lebens­bil­dern und ermit­tel­ten korrekte Lebens­da­ten. Doch bleibt ein Drit­tel der dort begra­be­nen Menschen unbe­kannt.

Vom Heimat­ver­ein und Geschichts­werk­statt Tier­gar­ten in Zusam­men­ar­beit mit Berli­ner Unter­wel­ten

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1 Kommentar

  1. Ein Massen­grab gab es zunächst im Klei­nen Tier­gar­ten, gleich neben der Mauer zum Kirchen­ge­lände St. Johan­nis. Wenn man vom Bhf Belle­vue abends auf dem Weg zur Lübe­cker Strasse die Abkür­zung über den Park nahm, kam man daran vorbei und fürch­tete sich. Es hat dann später wohl eine Umbet­tung statt­ge­fun­den.

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