Kriegsende in Tiergarten

Die Geschichte des Kriegs­grä­ber­fried­hofs Wils­na­cker Straße

Verbor­gen hinter einer hohen Ziegel­mauer liegt in der Wils­na­cker Straße, zwischen Alt-Moabit und der Turm­straße, ein Kriegs­grä­ber­fried­hof. Umrahmt von Bäumen und Büschen ruhen hier unter immer­grü­nen Boden­de­cken in Massen­grä­bern über 330 Menschen, die in den letz­ten Tagen des 2. Welt­kriegs und den ersten danach aus den unter­schied­lichs­ten Grün­den ihr Leben verlo­ren hatten. Sie haben hier, in einer schein­ba­ren Idylle, abseits vom Lärm der Stadt nach dem Bundes(kriegs)gräbergesetz dauern­des Ruhe­recht. Dieses Buch skiz­ziert die Verhält­nisse zu Kriegs­ende 1945 in Moabit/Tiergarten und die Ereig­nisse, die viel­fach Leben auslösch­ten. Die Autoren rekon­stru­ier­ten eine Reihe von Lebens­bil­dern und ermit­tel­ten korrekte Lebens­da­ten. Doch bleibt ein Drit­tel der dort begra­be­nen Menschen unbe­kannt.

Vom Heimat­ver­ein und Geschichts­werk­statt Tier­gar­ten in Zusam­men­ar­beit mit Berli­ner Unter­wel­ten

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Es gibt in Berlin Orte, die sich über mehrere System­än­de­run­gen nicht verän­dert haben. Zu diesen gehört der 10 mal so lange wie breite Platz des 4. Juli. Knapp 500 Meter lang liegt er mitten in Lich­ter­felde, […]

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Kellerleiche IM

Es ist wirk­lich eine unend­li­che Geschichte, fast 18 Jahre nach dem Ende der DDR tauchen noch immer Namen von eins­ti­gen Stasi-Spit­zeln auf. Während zahl­rei­che der Haupt­amt­li­chen heute frech in der Öffent­lich­keit auftre­ten, Veran­stal­tun­gen spren­gen und ihre eins­ti­gen Opfer verhöh­nen, verste­cken sich vor allem die “Inof­fi­zi­el­len Mitar­bei­ter” (IM), also dieje­ni­gen, die damals ihre Kolle­gen, Freunde, Nach­barn und manch­mal sogar Verwandte und Ehepart­ner bespit­zelt haben. […]

1 Kommentar

  1. Ein Massen­grab gab es zunächst im Klei­nen Tier­gar­ten, gleich neben der Mauer zum Kirchen­ge­lände St. Johan­nis. Wenn man vom Bhf Belle­vue abends auf dem Weg zur Lübe­cker Strasse die Abkür­zung über den Park nahm, kam man daran vorbei und fürch­tete sich. Es hat dann später wohl eine Umbet­tung statt­ge­fun­den.

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