Tschüss, Jürgen!

Erst im letzten Herbst habe ich dich noch als Stehauf-Männchen bezeichnet. Viele Jahre hast du versucht, dir trotz so vieler Widerstände deine eigene Existenz aufzubauen. Das habe ich sehr an dir bewundert. Doch immer wieder kam ein Rückfall, die Droge ließ dich nicht frei.
Und nun bist du gestorben, nicht an Drogen,  sondern an einem Magengeschwür.

Trauer ist mittlerweile ein viel zu oft missbrauchtes Wort. Aber ich trauere nun wirklich. Um dich.
Und ich hoffe, dass es dir endlich irgendwo besser geht, als in diesem Leben.

Tschüss.

Zufallstreffer

Weblog

Das Ende der Grünen

Als der Berliner Senat im November 1990 die besetzten Häuser in der Mainzer Straße in Friedrichshain räumen ließ, traten die Grünen aus der Koalition aus. Sie hießen damals noch Alternative Liste und wollten diesen Räumungskurs […]

Orte

Busbahnhof am Stutti

Nach dem Krieg war das Reisen in Deutschland äußerst beschwerlich. Zerstörte Bahnanlagen, wenig Privatautos. Und da das Bahnfahren auch nicht billig war, setzten sich als Alternative bald die Busse durch. Damals hießen sie Omnibusse, als […]

4 Kommentare

  1. Immer traurig sowas.
    Ich kenne ihn nicht, hab nur den Artikel von dir gelesen, und jetzt doch irgendwie ein schlechtes Gewissen, nicht mal vorbeigeschaut zu haben bei ihm.

    • Liebe Jasmin,
      ich habe Jürgen sehr gemocht, war auch ein paarmal bei ihm zuhause. Sein Tod hat mich sehr getroffen. Aber oft, wenn ich am Bahnhof Zoo oder am Hauptbahnhof stehe, denke ich wieder an ihn.
      Er hatte viele Probleme, aber er war ein herzlicher Mensch.

Hier kannst Du kommentieren

Deine Mailadresse ist nicht offen sichtbar.


*