Wie kommen die meisten Medien eigentlich dazu, ständig zu behaupten, es gäbe in Deutschland „83 Millionen Bundestrainer“? Oft auch noch aufgebläht auf 84 Millionen? In den vergangenen fünf Wochen kam man nicht mehr an der Fußball-Weltmeisterschaft vorbei. Es mag ja sein, dass es in diesem Land Millionen von Fußballfans gibt, für die diese WM ein wichtiges Ereignis war. Dabei ging es dort doch kaum noch um Sport, sondern vor allem ums Geld verdienen.
Hier bei uns konnte man dem Spektakel nicht mehr entkommen. Ob im Supermarkt, im Fernsehen, in den Nachrichten: Immer WM, WM, WM. Es war nur noch nervig.
Kapieren die nicht, dass es dem Großteil der Bevölkerung gar nicht interessiert, wie die deutsche Mannschaft spielt oder wer „Weltmeister“ wird? Wieso wird uns diese Veranstaltung mit aller Macht aufgenötigt? Glauben Edeka, Rewe und Konsorten wirklich, dass man mehr einkauft, wenn am Eingang ein schwarz-rot-goldener Pappaufsteller steht? Denken die Hersteller von Würsten oder Toilettenpapier ernsthaft, man würde lieber zu diesen greifen, nur weil auf der Packung „WM 2026“ steht?
Ich bin ja nicht dagegen, dass man den Fußballfans Nachrichten und Spielzeug liefert. Aber dieser künstliche Hype um eine Sportart, die wie keine andere kommerzialisiert ist, ist einfach überflüssig und peinlich. Ich bin froh, dass das penetrante Aufdrängen dieses Spektakels für die nächsten vier Jahre wieder vorbei ist.

Stimme ich dir zu. Es war einfach nur albern und peinlich. Und dann noch so ein geisteskranker US-Präsident der sich mal wieder in den Mittelpunkt stellen musste, als die ganze Showse vorbei war. Dieses Getue mit den Fußball war einfach nur erbärmlich