Ich schreibe wie Fontane

Man sollte mal was von ihm gele­sen haben. Auf jeden Fall aber sollte man ihn kennen, wenigs­tens dem Namen nach: Theo­dor Fontane, bekann­ter Schrift­stel­ler des 19. Jahr­hun­derts. Dass aber die Google bei der Suche nach “Theo­dor von Tane” 466 Tref­fer ausweist, ist schon trau­rig.

Noch bitte­rer jedoch ist die Tatsa­che, dass gleich der erste Tref­fer aus dem Eintrag aus einer Daten­bank des Schul­mi­nis­te­ri­ums NRW stammt:

Nun wundern mich die PISA-Test­ergeb­nisse nicht mehr.

Umso erfreu­ter war ich, dass die renom­mierte “Frank­fur­ter Allge­meine Zeitung” der Meinung ist, ich hätte den glei­chen Schreib­stil wie eben jener Theo­dor Fontane. Das hat sie aller­dings nicht im ihrem Feuil­le­ton geschrie­ben, sondern mir nur aufgrund eines Online-Tests auf ihrer Website mitge­teilt. Dort kann man einige Zeilen Selbst­ge­schrie­be­nes in ein Formu­lar einfü­gen und inner­halb von Sekun­den testet ein schlauer Compu­ter, wessen Schreib­stil der eigene wohl ähnelt. Und da kam bei mir das Ergeb­nis: Theo­dor Fontane.
Merk­wür­dig ist nur eines: Nach­dem ich einen Text von Fontane einge­ge­ben hatte, erschien das Ergeb­nis: “Thomas Mann”.
Bin ich etwa auf einen histo­ri­schen Plagi­ats­skan­dal gesto­ßen?

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Bin ich denn der einzige, der manch­mal zuhause sitzt, oder irgendwo drau­ßen, die Umge­gend betrach­tend ohne sie rich­tig wahr­zu­neh­men, und sich dabei über­legt, was das eigent­lich alles soll? Jeden Tag versucht man — versu­che ich […]

3 Kommentare

  1. @Aro “Kurd”
    Das liegt bestimmt an der “neuen deut­schen Recht­schrei­bung” *grins*

    Wünsch Dir ein frohes und besinn­li­ches Weih­nach­stfest :-)

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